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Führung für Funker-Nachwuchs

Am 11.05.2024 erkundeten junge Funker aus Kaufbeuren und Umgebung St.Dominikus

SENT!

Vom Sinn, der Gefahr und dem Glück des sich auf den Weg Machens

Szenische Lesung von Ute Maria Lerner


mit Live Musik von
Dinesh Mishra (Bansuri-Flöte) und
Frank Heinkel (Didgeridoo, N´goni, Muschelhorn und Obertongesang)

 

Fr, 19.03.2024 - 19 Uhr.

Eintritt frei - Spenden erbeten

 

Foto by Fotowerk Nitz, Olaf Nitz 2023
Foto by Fotowerk Nitz, Olaf Nitz 2023

Ute Maria Lerner reflektiert in ihrem 15. Bühnenprogramm ein zentrales Thema der Menschheit:

 

die Kunst des Aufbruchs im physischen und spirituellen Sinn.

 

Inmitten dieser Transformationszeit steht die Menschheit vor der Herausforderung, neue Wege zu wählen. Eine mögliche Heldenreise? Lerner wirft Fragen auf, darunter: Welche unentdeckten Möglichkeiten liegen für uns Menschen noch offen? In einer Ära ständiger Beschleunigung mag das bewusste Setzen eines Fußes vor den anderen die radikalste Handlung sein. Die Musiker begleiten diese Reise mit ihren instrumentalen Interpretationen.

 

 

Singen für den Frieden

Musik verbindet Generationen und Kulturen

Der Chor bona vox lädt Menschen aus allen Generationen und Kulturen ein gemeinsam des Friedens zu gedenken und ein Zeichen für eine friedvolle Zukunft zu setzen. Die Kraft der Musik und des Miteinanders: Gemeinsam musizieren bringt Menschen aus allen Kulturen und Generationen zusammen. Dank, Einheit und Hoffnung als Grundausrichtung: setzen einen neuen Fokus des Zusammenhalts und machen Mut, sich für die noch offenen Herausforderungen zu engagieren.

 

Sonntag, 03.03.2024 – 16 Uhr.

Eintritt frei – Spenden erbeten.

 

Spende der Fa.Dorr, Kempten

Die Fa. dorr spendet der Stadt Kaufbeuren für kulturelle Zwecke

OB Bosse, Fr.Mann (Frauenhaus), Albin Wirbel (Förderverein Dominikuskirche), Fr. Dorr, Fr. Dorr, Hr. Bucher, Hr.Vogg, Hr. Ficker (alle Freundeskreis Klinikum Kaufbeuren-Ostallgäu eV)

Foto: Christoph Rothe

Am 06.02.2024 erhielten drei Kaufbeurer Einrichtungen jeweils € 500 als Spende der Fa.Dorr:

das Kaufbeurer Frauenhaus, der Freundeskreis Klinikum Kaufbeuren-Ostallgäu eV und unser Förderverein St.Dominikuskirche e.V.

Volkstrauertag 2023

Am 18.11.2023 gemeinsames gedenken an Krieg und Frieden

Um 11.15 Uhr versammelten sich Vertreter der Stadt, des Fliegerhorstes, der Kirchen und der Bevölkerung, um der Toten aller Kriege zu gedenken.

 

St.Dominikus ist zwar eine Kriegergedächtniskirche für die Gefallenen des ersten (Tafeln im Innern der Kirche) und des zweiten Weltkriegs (Tafeln an der Stirnseite), doch ihre Gründungsidee ist ein steingewordenes Beispiel für Offenheit, Barmherzigkeit und gemeinsamer Fürsorge.

Hier werden nicht nur die Opfer der Kriege geehrt, sondern auch die Grundwerte von Mitmenschlichkeit und Zusammenhalt gezeigt.

 

Hier zum entsprechenden Artikel in der Allgäuer Zeitung.

 

Hier zum entsprechenden Artikel im Kreisboten.

 

Konzertante Barockarien

Im Rahmen der "Freitagskonzerte" findet ein besonderer Abend mit Alter Musik statt

Die Sopranistin Petra Nyncke und die Blockflötistin Margret Schlör haben bereits mit namhaften Musikern konzertiert und beide sind Spezialistinnen für Alte Musik. Begleitet werden die beiden an der Truhenorgel von Albin Wirbel.

 

Die einzigartige kammermusikalische Atmosphäre von St. Dominikus bietet den idealen Rahmen für ein intimes Klangerlebnis.

 

Das Programm des Abends umfasst Werke von Georg Philipp Telemann, Georg Friedrich Händel und Heinrich Schütz.

 

Im Rahmen der Konzertreihe "Freitagskonzerte" finden in St.Dominikus immer wieder Darbietungen mit besonderem Charakter statt.

 

Diese Veranstaltung wird ermöglicht durch den Tonkünstlerverband Bayern aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Projekts TONKÜNSTLER LIVE SPECIAL.

Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten.

 

Erster Bauabschnitt beginnt

Im Zuge des Altenheimumbaus wurde die Baustelle nun gesichert

Das Altenheim im Gartenweg muss umgebaut werden. Im Zuge dessen wird auch die Parkanlange neu gestaltet. Nach der Abholzung der Bäume wurde nun die Baustelle gesichert.

 

Das Altenheim im Gartenweg steht vor einem umfassenden Umbau bzw. Neubau, der nicht nur die baulichen Strukturen betrifft, sondern auch eine Neugestaltung der gesamten Parkanlage einschließt. Die Planungen sehen einen modernen Neubau vor, der den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner optimal angepasst ist.

Ein Schritt in diesem Prozess war die Abholzung der Bäume. Diese war notwendig, um Platz für die geplanten Veränderungen zu schaffen. Nun die Baustelle eingezäunt.

 

Die Neugestaltung der Parkanlage verspricht nicht nur eine ästhetische Aufwertung, sondern auch eine Schaffung von grünen Erholungsbereichen für die Seniorinnen und Senioren. Der Umbau des Altenheims und die gleichzeitige Neugestaltung des umliegenden Geländes sollen somit eine positive und lebensfreundliche Umgebung für die Bewohner und Besucher schaffen.

 

Jahreshauptversammlung

Rückblick auf erfolgreiche Veranstaltungen und bauliche Entwicklungen, sowie Ausblick auf geplante Projekte und Events

Thomas Glüder, Albin Wirbel, Hany Shafik, Wolfgang Scupin
Thomas Glüder, Albin Wirbel, Hany Shafik, Wolfgang Scupin

Am Donnerstag, den 19. Oktober 2023, fand die jährliche Jahreshauptversammlung des Fördervereins St. Dominikuskirche Kaufbeuren e.V. statt. Nach den üblichen formalen Vereinsangelegenheiten wurde der Vorstand einstimmig entlastet.
Im vergangenen Jahr wurden zahlreiche Veranstaltungen erfolgreich durchgeführt, darunter regelmäßige Gottesdienste verschiedener Konfessionen wie römisch-katholisch, rumänisch-orthodox, koptisch und Laiengottesdienste. Auch kulturelle Höhepunkte wie Konzerte mit Friedensliedern, Weihnachtsmusik, Weltmusik-Improvisationen und Orgelkonzerte fanden großen Anklang.
Besonders hervorzuheben ist der gemeinsame Putztag, an dem Mitglieder verschiedener Konfessionen zusammenkamen, um die Dominikuskirche zu pflegen.
Darüber hinaus konnten wichtige bauliche Mängel behoben werden. Ein Ersatz für das defekte Entfeuchtungsgerät zieht sich leider noch etwas hin.
Insgesamt zeigt sich der Verein in einer soliden Verfassung und gut aufgestellt für kommende Projekte.
Ein wichtiger Punkt der Versammlung war die Integration der Dominikuskirche in die geplante Erweiterung des Altenheims und die damit einhergehende Raumneuplanung.
Die Beiträge können für das laufende Jahr unverändert bleiben.
Die kommenden Veranstaltungen werden rechtzeitig hier auf der Website des Vereins veröffentlicht.

Friedenslieder in St.Dominikus

Initiative „3. Oktober – Deutschland singt”

Um 19 Uhr startet in St.Dominikus und gleichzeitig überall in Deutschland ein offenes Singen und Musizieren einer Auswahl passender, allgemein bekannter Lieder, die von Chören und Musikensembles angeleitet werden. Die Teilnahme ist für alle zugänglich und kostenlos.

 

Das gemeinsame Singen & Klingen mit Chören, Musikgruppen, Kirchen, Vereinen und Verbänden ist ein dezentraler, aber verbindender Moment im ganzen Land.

 

Yehudi Menuhin formulierte: "Wenn einer aus seiner Seele singt, heilt er zugleich seine innere Welt. Wenn alle aus ihrer Seele singen und eins sind in der Musik, heilen sie zugleich auch die äußere Welt.“ Das gilt gerade heute und gerade auch am Tag der Deutschen Einheit.

 

Der Chor bona vox lädt Menschen aus allen Generationen und Kulturen ein gemeinsam im ganzen Land am Tag der Deutschen Einheit des Friedens zu gedenken und ein Zeichen für eine friedvolle Zukunft zu setzen. Die Kraft der Musik und des Miteinanders – gerade heute: Gemeinsam musizieren bringt Menschen aus allen Kulturen und Generationen zusammen. Dank, Einheit und Hoffnung als Grundausrichtung: setzen einen neuen Fokus des Zusammenhalts und machen Mut, sich für die noch offenen Herausforderungen zu engagieren.

 

Ab in den Chor!

Der Chor bona box lädt Neueinsteiger zur Probe ein

Der Chor bona box lädt Dienstag, 12.09.2023 von 20 – 22 Uhr im Rahmen der bundesweit stattfindenden „Woche der offenen Chöre“ des Deutschen Chorverbands zu einer Schnupperprobe ein.

 

Kaufbeuren. Vom 11. bis zum 17. September 2023 öffnen Chöre und Vokalensembles in ganz Deutschland allen Interessierten die Türen zu ihren Proben. Mit dieser Aktion soll neuen Mitsängerinnen und -sängern die Gelegenheit geboten werden, unkompliziert musikalisch Kontakt zu knüpfen. Auch der Chor bona vox gehört zu den Ensembles, die in Kaufbeuren an der „Woche der offenen Chöre“ teilnehmen.

 

An erster Stelle steht bei bona vox der Kontakt mit der eigenen Stimme und nicht der Kunstgesang. Jede/Jeder hat hier die Möglichkeit, seine stimmlichen Fähigkeiten kennenzulernen, zu entwickeln und zu verbessern. Inhalte sind z.B. Atmung, Haltung, Stimmprobleme, Gehör. Daher auch der Name "bona vox" (gesunde, gute Stimme).

 

Der Chor präsentiert ein breites Repertoire ein- bis mehrstimmiger weltlicher und geistlicher Lieder zu allen Themen des Lebens. Die Stücke werden sorgfältig ausgewählt, um die Stärken und Klangqualität der Chorgruppe optimal zur Geltung zu bringen.

 

Bei bona vox steht nicht nur die Stimme im Mittelpunkt, sondern der Mensch als Ganzes. Daher wird auch großer Wert auf das gesellige Miteinander gelegt. Selbst in Zeiten von Corona gab es einen virtuellen Stammtisch angeboten, um den Austausch und die Gemeinschaft zu erhalten und zu fördern.

 

Die offene Probe im Rahmen der „Woche der offenen Chöre“ findet statt am Dienstag, 12.09.2023 von 20 – 22 Uhr im Saal des Altenheims im Gartenweg 9 in Kaufbeuren.

 

Interessierte können sich gerne direkt an den Chorleiter Albin Wirbel (0163 / 7415141) wenden.

 

Eindrücke von der offenen Chorprobe

Nachberichte Choraustausch

Hier einige weiterführende Infos

Musiktreffen zwischen Jablonec und Kaufbeuren:
https://www.nasejablonecko.cz/jablonecko-aktualne/hudebni-setkani-mezi-jabloncem-a-kaufbeurenem-zavitalo-do-sv-anny/?aktualitaId=79234

Hier die deutsche Übersetzung:

Das diesjährige Treffen in der Geschichte der Partnerschaft zwischen Jablonec und Kaufbeuren gehört zu den geschäftigsten Jahren. Mindestens fünf Reisen aus der Partnerstadt Kaufbeuren haben dieses Jahr Jablonec besucht oder werden noch dorthin fahren.

Zweifellos bemerkenswert ist der Ausflug der Senioren-Chöre "Ü60Chor" (Chor über sechzig) und "bona vox" mit Chorleiter Albin Wirbel. Gemeinsam mit einem ähnlichen Jablonecer Chor namens Izerína des Zentrums für Sozialdienste unter der Leitung von Chorleiter Jiří Koun haben sie zwei Lieder einstudiert und sie am Mittwoch, dem 30. August 2023, in der Kirche St. Anna aufgeführt.

Auffällig ist auch, dass im Gegensatz zu den anderen Ausflügen unter den Reisenden kaum jemand familiäre Bindungen zu Jablonec hat - was sonst der häufigste Grund für Reisen zu uns ist. Dennoch ist es aufgrund des gemeinsamen Interesses - dem Gesang - gelungen, eine Gruppe zusammenzubringen, die mit großer Freude gesungen hat. Eine weitere Besonderheit waren einige Lieder, die vom "Chor der Bürgermeister" (Bürgermeisterchor Ost Allgäu) vorgetragen wurden, einer außergewöhnlichen Gruppe von Männerstimmen, in der ehemalige und aktuelle Bürgermeister aus der Region Ostallgäu tätig sind.

Obwohl es bei uns schon selten ist, deutsche Chorlieder anzuhören, war die größte Kuriosität wohl die Tatsache, dass in Jablonec wahrscheinlich zum ersten Mal seit Kriegsende das beliebte fröhliche Lied in Paurisch-Dialekt öffentlich erklang - "O man´ r Ziege ho ich Frejde" (Ich habe Freude an meiner Ziege). Trotz der Sprachbarriere beteiligten sich auch tschechische "Izeríny" mit Begeisterung am Gesang.

Die außergewöhnliche Veranstaltung zog die Aufmerksamkeit des Teams von Tschechisches Fernsehen an, das gerade in Jablonec eine Reportage über tschechisch-deutsche Beziehungen drehte. Das von der römisch-katholischen Pfarrgemeinde in Jablonec unterstützte und in Zusammenarbeit mit deutschen Chören organisierte Musiktreffen konnte dank der Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Sozialdienste (Träger der Izeríny) und mit Unterstützung beider Partnerstädte sowie der entscheidenden finanziellen Unterstützung des Tschechisch-Deutschen Zukunftsfonds durchgeführt werden, dem das Zusammentreffen von Menschen besonders am Herzen liegt.

 

(Autor: Helena Kočová, Václav Novotný vom 05.09.2023)

 

 

Jablonec nad Nisou und Neugablonz in Bayern verbindet neben dem Namen die Musik

 

https://liberec.rozhlas.cz/jablonec-nad-nisou-a-neugablonz-v-bavorsku-krome-jmena-spojuje-i-hudba-9066386

 

Hier die deutsche Übersetzung:

Am 30. August 2023 erreichte das tschechisch-deutsche Projekt namens Idylle seinen Höhepunkt mit einem gemeinsamen Konzert der Chöre Izerína aus Jablonec nad Nisou und drei Chören aus dem deutschen Neugablonz.

Das gemeinsame Konzert der vier Gesangs-Seniorenchöre in Jablonec nad Nisou markierte den Höhepunkt des tschechisch-deutschen Projekts Idylle. Es knüpft an die langjährige Zusammenarbeit der Stadt mit dem bayerischen Neugablonz an, wohin nach dem Krieg die meisten Bewohner dorthin umsiedeln mussten.

Neben dem Namen verbindet diese Städte vor allem die Musik und die freundschaftlichen Beziehungen, die durch gemeinsame Auftritte gefördert werden. Die Redakteurin Jana Švecová fragte den Hauptorganisator Borek Tichý nach den Anfängen des gemeinsamen tschechisch-deutschen Projekts "Idylle".  Autoren: Jana Švecová, reČRoL

 

eine neue musikalische Brücke

Letzte Vorbereitungen zur Chorfahrt

Die Chorsänger von bona vox und dem Ü60Chor sind gut vorbereitet und freuen sich auf die Fahrt.

Ein großes Ereignis steht unmittelbar bevor, während die Sängerinnen und Sänger in der letzten Probe noch ihre Noten sortieren. Vom 27. bis zum 31. August 2023 geht es auf Chorfahrt in die Kaufbeurer Partnerstadt Jablonec nad Nisou. Diese Reise bringt nicht nur die Klänge von vier unterschiedlichen Chören zusammen, sondern auch die Menschen aus verschiedenen Städten.

 

Die Kaufbeurer Chöre Ü60 und bona vox sowie der Bürgermeister Chor gestalten mit dem dortigen Ensemble Izerina am 30. August in der Jablonecer St. Anna-Kirche ein gemeinsames Konzert. Einen Tag zuvor wird Chorleiter und Organist Albin Wirbel ein Solokonzert in der dortigen Herz-Jesu-Kirche geben.

 

Diese Chorfahrt ist mehr als eine Konzertreise: Sie schafft zugleich eine Brücke zwischen zwei Städten und Menschen, die durch ihre gemeinsame Liebe zur Musik verbunden sind. Der Austausch bietet eine Möglichkeit, bestehende Freundschaften zu vertiefen und neue Kontakte zwischen den Partnerstädten aufzubauen. Daher wird die Fahrt auch vom deutsch-tschechischen Zukunftsfonds unterstützt.

 

Während die letzten Vorbereitungen getroffen werden und die Aufregung steigt, freuen sich alle Beteiligten auf die bevorstehende Chorfahrt, das reichhaltige Ausflugsprogramm und die musikalischen Begegnungen. So werden die Stimmen der Chöre aus Kaufbeuren und Jablonec sicher Herzen zum Klingen bringen, die noch lange über die letzten Töne der Reise hinaus weiterklingen werden.

 

Chorfahrt nach Jablonec

bona vox und Ü60Chor - Gemeinsames Projekt vom 27.-31.08.2023

Unser neues Projekt soll persönliche Begegnungen und Austausch zwischen den Chormitgliedern beider Partnerstädte fördern.


Im Rahmen des Projekts finden zwei Konzerte statt - ein Chorauftritt und ein Orgelkonzert.

 

Die Chöre bona vox und der Ü60Chor aus Kaufbeuren und der Chor Izerína aus Jablonec werden gemeinsame Lieder einstudieren und am Mi, 30.08.2023 in der St.Annakirche aufführen.

 

Albin Wirbel wird in der dortigen Herz-Jesu-Kirche schon am Di, 29.08.2023 ein Orgelsolokonzert spielen.

 

Hier Informationen zu beiden Konzerten (auf tschechisch):

https://www.farnostjablonec.cz/blog_clanek.php?clanek=5365

Die St.Anna-Kirche, in der unser Konzert stattfindet, ist quasi das Pendant zu St.Dominikus in Kaufbeuren. Es ist die älteste Kirche der Stadt und zugleich ein Raum für Kunst und Kultur.

 

Hier mehr Informationen zur St.Anna-Kirche:

 

Dieses Projekt wird unterstützt von:

Pressetexte

V Jablonci opět Idyla

Před pěti lety (22. září 2018) se v kostele s. Anny v rámci kulturní spolupráce mezi městy Jablonec a Kaufbeuren uskutečnil benefiční koncert NOKTURNO PRO 2862 HLASŮ, na kterém v premiéře v autorově provedení zazněla varhanní skladba Albina Wirbela nazvaná Idylle, kterou autor věnoval přátelství obou měst. Podle této skladby se nazývá i letošní setkání pěveckých seniorských sborů z obou partnerských měst.

 

Albin Wirbel, sbormistr a varhaník přijede znovu, tentokrát se svými dvěma sbory: Ü 60 Chor (senioři) a komorní Bona Vox. Setkají se s naším sborem Izerína, působícím při Centru sociálních služeb města Jablonec pod hudebním vedením Jiřího Kouna. Na společné zkoušce doladí repertoár připravený pro vystoupení v kostele sv. Anny, které je plánované na 30. srpna. Smyslem akce je, aby se osobně potkali a seznámili jinak cizí lidé, kteří mají podobné zájmy. Každý má své zkušenosti ze zpívání pro radost a to snad přispěje k navázání nového přátelství a uskutečnění dalších hudebních nápadů. A protože je Albin Wirbel nezkrotný živel plný hudební energie (jeho příjmení lze přeložit i jako „virvál“ nebo „vír“), den před koncertem sborů bude mít ještě sólové vystoupení na nedávno opravených varhanách v kostele Nejsvětějšího Srdce Ježíšova na Horním náměstí v rámci Jabloneckých hudebních úterků.

 

Die Idylle wieder in Gablonz

Vor fünf Jahren (22. September 2018) fand im Rahmen der Kulturkooperation der Städte Jablonec und Kaufbeuren in der Kirche von St. Anna ein Benefizkonzert NOCTURNE FÜR 2862 STIMMEN statt, bei dem das Orgelstück "Idylle", von Albin Wirbel der Freundschaft der beiden Städte zugeschrieben vom Autor uraufgeführt wurde. Nach dieser Komposition ist auch das diesjährige Treffen der Seniorenchöre beider Partnerstädte benannt.

 

Albin Wirbel, Chorleiter und Organist, wird dieses Mal mit seinen beiden Chören wiederkommen: dem Ü60 Chor (Senioren) und dem Kammerchor Bona Vox. Sie werden unseren Chor Izerína treffen, der im Zentrum für soziale Dienste der Stadt Jablonec unter der musikalischen Leitung von Jiří Koun beheimatet ist. Bei der gemeinsamen Probe verfeinern sie das vorbereitete Repertoire für die Aufführung 30. August in der Kirche St. Anna. Der Zweck der Veranstaltung besteht darin, dass sich Fremde mit ähnlichen Interessen treffen und persönlich kennenlernen können. Jeder hat seine eigenen Erfahrungen mit dem Singen und dies wird hoffentlich zum Aufbau neuer Freundschaften und zur Verwirklichung anderer musikalischer Ideen beitragen. Und weil Albin Wirbel eine berauschende Quelle voller musikalischer Energie ist (sein Nachname kann auch mit „virvál“ oder „vír“ ins Tschechische übersetzt werden), wird er am Tag vor dem Chorkonzert einen Soloauftritt geben auf der kürzlich renovierten Orgel in der Herz-Jesu-Kirche im Rahmen der Gablonzer Sommerorgelkonzertreihe  "Musikalische Dienstage".

 


Dávat a brát

 

to je název koncertu v kostele sv. Anny, na kterém se ve středu 30. srpna od 17 hodin setkají pěvecké sbory seniorů z Jablonce nad Nisou a německého Kaufbeurenu na společném zpívání pro přátelství. Název získal koncert dle dvou slov z písně Freundschaft (Přátelství), kterou na základě nápěvu Hanse Naumilkaata speciálně pro setkání v Jablonci otextoval jeden se sboristů a zároveň člen pěveckého sdružení Bürgermeisterchor (Sbor starostů), Willi Kunstin. Pestrý program představí oblíbené hudební kousky účastníků. Myšlenka na setkání vzešla od varhaníka, sbormistra, skladatele a trenéra Jiu Jitsu Albina Wirbela, který v Kaufbeuren vede hned dva sbory: Ü60 Chor („Sbor nad 60“) - v rámci práce se seniory města Kaufbeuren, a Bona Vox – komorní sbor nevyhraněný věkem. Jejich partnerem v Jablonci je pro toto setkání Izerína, hudební soubor nebo úřední řečí „volnočasová aktivita“ při Centru sociálních služeb města Jablonec nad Nisou, se sbormistrem Jiřím Kounem. Ačkoliv úroveň sborů je rozdílná, motivace – a to je důležité - je stejná; radost ze společného zpívání na veřejnosti, zejména z přátelského setkávání vzdor všem rozdílům.

 

Letos si Albin Wirbel navíc den před koncertem sborů zahraje v rámci Jabloneckých hudebních úterků na tehdy nefunkční a dnes znovu opravené varhany v kostele Nejsvětějšího Srdce Ježíšova. Na obnovu těchto varhan přispěl i výnos z koncertu v roce 2018 – byl věnován na pořízení píšťaly na památku dlouholetého předválečného regenschoriho Ernsta Tschakerta, působícího na kůru tohoto kostela do roku 1945.

 

Záměrem setkání je podpořit osobní kontakty, mezilidská setkávání. Zejména na osobních známostech a setkáváních stojí dobré vztahy mezi lidmi a národy. Hodnotu živých vtahů mnoho lidí poznalo právě v době karantén a zdecimovaného veřejného života. V minulosti Jablonce je navíc „zakódovaný“ vztah k hudbě, který se ve společenském životě projevoval zcela konkrétně překvapivě bohatou historií zpěvu. Myšlenka na chystané setkání tedy nevznikla pouhou náhodou, nýbrž navazuje na bohatou tradici spolkového zpěvu, která byla, jako vše v Jablonci, násilně přerušena.

 

Geben und nehmen

 

so heißt das Konzert in der Kirche St. Anna, bei dem sich die Seniorenchöre aus Jablonec nad Nisou und dem deutschen Kaufbeuren am Mittwoch, 30. August ab 17 Uhr treffen, um gemeinsam für die Freundschaft zu singen. Seinen Namen verdankt das Konzert den zwei Worten aus dem Lied „Freundschaft“, das einer der Chorsänger und Mitglied des Bürgermeisterchors, Willi Kunstin, nach einer Melodie von Hans Naumilkaat eigens für das Treffen in Jablonec geschrieben hat. Das abwechslungsreiche Programm präsentiert die Lieblingsmusikstücke der Teilnehmer. Die Idee für das Treffen kam vom Organisten, Chorleiter, Komponisten und Jin-Shin-Jyutsu-Praktiker Albin Wirbel, der in Kaufbeuren zwei Chöre leitet: den Ü60-Chor („Chor über 60“) – im Rahmen der Seniorenarbeit der Stadt Kaufbeuren und Bona Vox – ein vom Alter her unabhängiger Kammerchor. Ihr Partner in Jablonec für dieses Treffen ist der Chor Izerína, ein Musikensemble oder, im offiziellen Sprachgebrauch, eine „Freizeitaktivität“ im Zentrum für soziale Dienste der Stadt Jablonec nad Nisou, mit dem Chorleiter Jiří Koun. Obwohl das Niveau der Chöre unterschiedlich ist, ist die Motivation – und das ist wichtig – dieselbe; die Freude am gemeinsamen Singen und insbesondere an einer freundschaftlichen Begegnung trotz aller Unterschiede.

 

Darüber hinaus wird Albin Wirbel dieses Jahr im Rahmen der Gáblonzer musikalische Dienstage, einen Tag vor dem Chorkonzert, die Orgel in der Herz-Jesu-Kirche spielen, die lange kaputt war und nun vor kurzem repariert wurde. Auch der Erlös aus dem Konzert im Jahr 2018 floss in die Restaurierung dieser Orgel – dieser wurde zur Anschaffung einer Pfeife im Gedenken an den langjährigen Vorkriegschorleiter Ernst Tschakert gespendet, der bis 1945 in dieser Kirche tätig war.

 

Zweck des Treffens ist die Förderung persönlicher Kontakte und  zwischenmenschlicher Begegnungen. Gute Beziehungen zwischen Menschen und Nationen basieren insbesondere auf persönlichen Bekanntschaften und Begegnungen. Viele Menschen haben gerade in Zeiten der Quarantäne und des eingeschränkten öffentlichen Lebens den Wert von lebendigen Beziehungen gelernt. Auch in der Vergangenheit von Gablonz gibt es eine „verschlüsselte“ Beziehung zur Musik, die sich im gesellschaftlichen Leben in einer sehr spezifischen und überraschend reichen Gesangsgeschichte manifestierte. Die Idee des bevorstehenden Treffens entstand nicht zufällig, sondern folgt einer reichen Tradition des Vereinsgesangs, die, wie alles in Gablonz, gewaltsam unterbrochen wurde.


Spolky a osobnosti

 

V minulosti Jablonce byl sborový zpěv velmi oblíben. Kromě tradičních pěveckých spolků a zpěvu hojně provozovaného v církvích a zájmových sdruženích (tělocvičných, turistických, dětských), bylo v Jablonci silné „Společenství zpěvu" (Singgemeinde). Jeho záměrem nebylo pouze pěstovat kvalitní amatérskou hudbu, ale hudbu, společný zpěv mít jako pojítko, jako „nástroj" pro pěstování přátelství. Hnutí Singgemeinde vzniklo z aktivity Walthera Hensela (vlastním jménem Rudolf Janiczek, 8. 9. 1887 v Moravské Třebové – 5. 9. 1956 v Mnichově), který se dlouhodobě zabýval lidovou písní, jejím sběrem, studiem a aktualizací. Mimořádně hudebně obdarovaný absolvent gymnázia v Moravské Třebové studoval hudební vědu ve Vídni a na univerzitě ve švýcarském Fribourgu. Po studiích působil na Karlově univerzitě v Praze. Zajímal se o lidovou hudbu německých (ale i rakouských a českých) oblastí, sbíral ji, zapisoval a studoval. Byl také autorem několika zpěvníků pro společné "lidové" zpívání. Záasdním impulsem pro vznik hnutí byl letní pěvecký týden pro mládež, který Hensel se spolupracovníky zorganizoval na lesní samotě Finkenstein (dnes zaniklý Kvíčalov) v roce 1923. Účastníci spali ve velmi spartánských podmínkách v tehdy ještě stojících hospodářských budovách. O hlasovou výchovu, důležitý prvek v Singgemeinde, se starala Henselova první manželka Olga, (roz. Pokorny, 17. 4. 1885 Terezín – 19. 9. 1977 Stuttgart). V dalších letech byly „Singwoche“ pořádány pravidelně, na různých místech a staly se součástí života mnoha mladých lidí. Podle Finkensteinu byl nazván také spolek sdružující místní Singgemeinde – Finkensteiner Bund, i pravidelně vycházející brožury se stále novými písněmi, které byly znovu vydány jako dvousvazkový velmi ceněný zpěvník.

 

Pro nás je zajímavé, že Henselovým nejaktivnějším žákem a následovníkem se stal Walther Sturm (8. 4. 1900 Teplice - 25. 9. 1981), který nejprve v Jablonci studoval na uměleckoprůmyslové škole, později pak techniku a umění v Praze a po studiích přišel zpět do Jablonce jako středoškolský profesor. Ve volném čase vedl místní Singgemeinde. Sturm byl mj. nadaný kreslíř osobitého expresionistického ražení. Pozoruhodné jsou ilustrace v prvním vydání Henselova doslova „vlajkového" zpěvníku „Das aufrecht Fähnlein“ z roku 1923. Zpěvník vycházel v opakovaných edicích až do šedesátých let a dosáhl celkového nákladu 60 tisíc výtisků. Sturmovy ilustrace však obsahuje pouze první vydání zpěvníku.

 

Jablonecká Singgemeinde svedla dohromady i další výrazné osobnosti. Z nich k nejzajímavějším patří Herbert Wessely, rodák z Jižní Moravy (13. 8. 1908 Znojm – 12. 3. 1998 Karlsruhe), který koncem dvacátých let přišel za prací na Jablonecku, usadil a oženil se v Lučanech, a působil ve sklářském průmyslu v Jablonci. Wessely byl rovněž literárně a výtvarně nadaný a po válce v SRN zpracoval a publikoval mnoho cenného materiálu ke kulturnímu prostředí a jeho osobnostem v předválečné ČSR.

 

Gerhart Stütz (17. 3. 1911 – 10. 9. 2001 Böblingen) je další výrazná osobnost jablonecké předválečné i poválečné kultury, mimo jiné spolupořadatel rozsáhlé vlastivědy (vydané v osmdesátých letech minulého století Gustav Leutelt Gesellschaft), jejíž jeden díl je věnován Jablonci nad Nisou a druhý Neugablonz. Hudební život předválečného Jablonce popsal v knize Musikpflege in Stadt und Bezirk Gablonz an der Neiße z roku 1975 na základě zápisků jabloneckého učitele hudby Kamilla Podweskeho.

 

 

 

Vereine und Persönlichkeiten

 

In der Vergangenheit erfreute sich der Chorgesang in Gablonz großer Beliebtheit. Neben den traditionellen Gesangsvereinen und dem Gesang, der in Kirchen und Interessenverbänden (Turnvereine, Wander- und Touristvereine) weit verbreitet ist, gab es in Jablonec eine starke „Singgemeinde“, deren Ziel es nicht nur war, hochwertige Amateurmusik zu pflegen, sondern Musik, gemeinsames Singen als Bindeglied, als „Werkzeug“ zur Pflege von Freundschaft zu haben. Die Singgemeindebewegung entstand aus der Tätigkeit von Walther Hensel (bürgerlicher Name Rudolf Janiczek, 8. September 1887 in Moravská Třebová – 5. September 1956 in München), der sich lange Zeit mit Volksliedern, deren Sammlung, Studium und Aktualisierung beschäftigte. Der musikalisch außerordentlich begabte Absolvent des Gymnasiums in Moravská Třebová/Mährisch Trübau studierte Musikwissenschaft in Wien und an der Universität Freiburg in der Schweiz. Nach seinem Studium arbeitete er an der Karls-Universität in Prag. Er interessierte sich für die Volksmusik des deutschen (aber auch österreichischen und tschechischen) Raumes, sammelte sie, schrieb sie auf und studierte sie. Er war außerdem Autor mehrerer Liederbücher für gemeinsamen „Volksgesang. Der grundlegende Anstoß für die Entstehung der Singbewegung war die Sommersingwoche für die Jugend, die Hensel 1923 zusammen mit  Kollegen in der Waldsiedlung Finkenstein (das heute verlassenene Kvíčalov) organisierte. Die Teilnehmer schliefen in sehr spartanischen Verhältnissen in den dortigen Wirtschaftsgebäuden. Um die Stimmbildung, ein wichtiges Element der Singgemeinde, kümmerte sich Hensels erste Frau Olga (geb. Pokorny, 17. 4. 1885 Theresienstadt – 19. 9. 1977 Stuttgart). In den folgenden Jahren wurden regelmäßig an wechselnden Orten Singwochen veranstaltet, die für viele junge Menschen zum festen Bestandteil wurden. Nach Finkenstein wurde auch der Bund der örtlichen Singgemeinde – der Finkensteiner Bund – benannt, ebenso wie die regelmäßig erscheinenden Hefte mit immer neuen Liedern, die als zweibändiges, hochgeschätztes Liederbuch neu aufgelegt wurden.

 

Interessant für uns ist, dass Hensels aktivster Schüler und Anhänger Walther Sturm (8. 4. 1900 Teplice – 25. 9. 1981) war, der zunächst in Gablonz an der Neiße an der Kunstgewerbeschule, später Technik und Kunst in Prag studierte und dann nach seinem Studium als Gymnasialprofessor nach Jablonec zurückkehrte. In seiner Freizeit leitete er die örtliche Singgemeinde. Sturm war unter anderem ein begabter Zeichner mit einem ausgeprägten expressionistischen Stil. Bemerkenswert sind die Illustrationen in der Erstausgabe von Hensels buchstäblichem „Flaggschiff“-Gesangbuch „Das aufrecht Fähnlein“ aus dem Jahr 1923. Das Gesangbuch erschien in wiederholten Auflagen bis in die 1960er Jahre und erreichte eine Gesamtauflage von 60.000 Exemplaren. Sturms Illustrationen sind jedoch nur die Erstausgabe des Liederbuchs enthalten

 

Die Gablonzer Singgemeinde versammelte auch weitere prominente Persönlichkeiten. Der interessanteste von ihnen ist Herbert Wessely, ein gebürtiger Südmähre (13. 8.1908 Znojmo – 12. 3. 1998 Karlsruhe), der Ende der 1920er Jahre zur Arbeit nach Gablonz kam, sich in Lučany/Wiesenthal niederließ, dort heiratete und in der Gablonzer Glasindustrie arbeitete. Wessely war auch literarisch und künstlerisch begabt und verarbeitete und veröffentlichte nach dem Krieg in Deutschland viel wertvolles Material über das kulturelle Umfeld und seine Persönlichkeiten in der Vorkriegs-Tschechoslowakei.

 

Gerhart Stütz (17. 3. 1911 Gablonz – 10. 9. 2001 Böblingen) ist eine weitere herausragende Persönlichkeit der Gablonzer Vor- und Nachkriegskultur, unter anderem Mitverfasser der umfangreichsten Heimatkunde (veröffentlicht in den 1980er-Jahren bei der Leutelt Gesellschaft in Schwäbisch Gmünd), von denen ein Band Gablonz an der Neiße und der andere Neugablonz gewidmet ist. Das Musikleben von Jablonce vor dem Krieg beschrieb er in dem Buch Musikpflege in Stadt und Bezirk Gablonz an der Neiße aus dem Jahr 1975 nach den Aufzeichnungen des gablonzer Musiklehrers Kamill Podwesky.


Ztracené zpěvníky

 

Přestože zpěvníky patřily v místním kulturním dění k nejvíce používaným publikacím, poválečný osud k nim nebyl milosrdný. Vyhnanci si je při omezeném objemu povoleného majetku jen málokdy mohli vzít s sebou (i když i svědectví o tom existují) a místní novousedlíci je v naprosté většině vyhodili.

 

Tak se např. stalo, že zpěvník „Singende Heimat“ vydaný v Praze a Liberci v roce 1938 jako oficiální učebnice zpěvu pro německé školy v Československé republice, schválený v roce 1937 ministerstvem školství ČSR a vyrobený v neznámém, ale jistě nemalém nákladu, dnes není běžně dostupný ani v krajských vědeckých knihovnách, pouze jediný kus v konzervačním fondu Národní knihovny.

 

Obsah zpěvníků nám přitom zvlášť živým způsobem přibližuje to, čím tehdejší lidé žili, čím se bavili, co je zajímalo. Jsou to do jisté míry „konzervy“ hlasu doby. Najdeme v nich nejednu perlu. Např. ve zpěvníku „Vaterländisches Liedebuch“ z roku 1914 je i u nás známá dětská hříčka Zajíček v své jamce (Häschen in der Grube) a s naprosto stejným obsahem, jako v české verzi. V němčině má však dokonce dvě sloky.

 

Zajímavý je rovněž výskyt v Jablonci velmi oblíbené písně An meiner Ziege hab ich Freude /O mann‘r Ziege ho ich Frejde. Původně vznikla nejspíše v nářečí, v dialektu Paurisch, kterým se mluvilo na Jablonecku. Její obliba a kvality byly ale tak nesporné, že ji do svého repertoáru hodnotných lidových písní převzal i velmi náročný Walther Hensel. Ten ji jako znalec dialektu a překladatel písňových textů přeložil do spisovné němčiny a v roce 1933 vydal ve zpěvníku „Spinnerin Lob und Dank“ (Přadlenčiny chvály a díky). Píseň se následně objevila i ve zmíněné učebnici Singende Heimat z roku 1938 a nepřestala se objeovat i po válce, např. Ve zpěvníku Liederbuch der Frauen (Zpěvník žen), který vycházel opakovaně v renomovaném vydavatelství Christophorus-Verlag Herder ve Freiburgu in Breisgau od začátku padesátých let dvacátého století.

 

(Některé ze zpěvníků je možné v srpnu vidět na minivýstavce ve vstupní hale jabloneckého Spolkového domu.)

Verlorene Gesangbücher

 

Obwohl Liederbücher zu den meistgenutzten Publikationen bei lokalen Kulturveranstaltungen gehörten, erging es ihnen in der Nachkriegszeit nicht gut. Aufgrund der begrenzten Menge an Eigentum, die erlaubt war, konnten die Vertriebenen sie nur selten mitnehmen (obwohl es Beweise dafür gibt), und die überwiegende Mehrheit der neuen Bewohner warf sie weg.

 

So kam es beispielsweise dazu, dass das 1938 in Prag und REichenberg veröffentlichte Liederbuch „Singende Heimat“ als offizielles Gesangslehrbuch für deutsche Schulen in der Tschechoslowakischen Republik (1937 vom Bildungsministerium der Tschechoslowakischen Republik genehmigt) und  in einer unbekannten, aber sicherlich nicht kleinen Auflage verlegt, nicht einmal in regionalen wissenschaftlichen Bibliotheken allgemein verfügbar ist, sondern nur ein Einzelstück im Erhaltungsfonds der Nationalbibliothek.

 

Gleichzeitig vermittelt uns der Inhalt der Gesangbücher einen besonders lebendigen Einblick in das, was die Menschen damals lebten, womit sie Spaß/Vergnügen hatten, wofür sie sich interessierten. Sie sind gewissermaßen „Dosen“ für die Stimmen der Zeit. Wir finden darin viele Perlen: z.B. im Liederbuch „Vaterländisches Liedebuch“ von 1914 gibt es auch ein bekanntes Kinderspiel „Häschen in der Grube“ mit genau dem gleichen Inhalt wie in der tschechischen Fassung. Im Deutschen gibt es allerdings sogar zwei Strophen.

 

Interessant ist auch der Auftritt des sehr beliebten Liedes "An meiner Ziege hab ich Freude" / "O mann'r Ziege ho ich Frejde" in Gablonz. Ursprünglich entstand es höchstwahrscheinlich aus dem Dialekt, dem Paurischen Mundart, der in Gablonz gesprochen wurde. Ihre Popularität und ihre Qualitäten waren so unbestritten, dass sogar der sehr anspruchsvolle Walther Hensel sie in sein Repertoire wertvoller Volkslieder aufnahm. Als Kenner der Mundart und Übersetzer von Liedtexten übersetzte er diese ins Hochdeutsche und veröffentlichte sie 1933 im Liederbuch „Spinnerin Lob und Dank“. Das Lied erschien in der Folgezeit auch in dem bereits erwähnten Lehrbuch „Singende Heimat“ von 1938 und hörte auch nach dem Krieg nicht auf, zu erscheinen, etwa im Liederbuch „Liederbuch der Frauen“, das im renommierten Christophorus-Verlag Herder Freiburg im Breisgau vom Beginn der fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts mehrfach erschien.

 

(Einige der Gesangbücher sind im August in einer Mini-Ausstellung in der Eingangshalle des Haus der Vereine von Jablonec zu sehen.)


Endlich wieder gemeinsamer Kirchenputz

Ein Zeichen der Einheit: Gemeinsamer Kirchenputz von drei Religionen

In einer bemerkenswerten Demonstration der interreligiösen Zusammenarbeit fand am Samstag, 10.06.2023 ein einzigartiges Ereignis statt: Gläubige aus drei verschiedenen Religionen versammelten sich, um gemeinsam die Kaufbeurer Dominikuskirche zu säubern. Diese außergewöhnliche Initiative wurde von Mitgliedern der koptischen, eriträischen und rumänisch-orthodoxen Gemeinschaften organisiert, um ein starkes Zeichen des Miteinanders, der Toleranz und des Respekts zu setzen.

Gläubige der beteiligten Religionen arbeiteten Hand in Hand, um das Gotteshaus endlich wieder von Staub und Schmutz zu befreien. Während der Coronazeit war ein solches Miteinander aufgrund der bestehenden Vorgaben leider lange nicht möglich.

Durch das gemeinsame Ziel lernten sich alle besser kennen. Und so erstrahlten am Ende nicht nur die Kirchenfenster in neuem Glanz, sondern auch die Gesichter beim gemeinsamen Abschlussimbiss.

Vielleicht dient dieses gelungene Initiative auch als Beispiel für andere Orte und Gemeinschaften eine Atmosphäre des gegenseitigen Respekts und der Zusammenarbeit zu schaffen.

Freitagskonzerte im März 2023

jeweils um 19 Uhr            - Alle Konzerte werden unterstützt vom DTKV Bayern e.V. -

10.03.2023: Peace on Earth - Intuitive Weltmusik. Improvisationen

17.03.2023: Flöte und Orgel - Kompositionen von Albin Wirbel

24.03.2023: Orgelkonzert - Werke von Purcell, Bach, Mendelssohn

Freie Sicht auf Dominikus

Die geplanten Baumfällarbeiten sind im Gange

Das Altenheim im Gartenweg wird ab diesem Jahr umgebaut und erweitert. Daher wird auch der Park bei St.Dominikus umgestaltet.

Das lange Gebäude rechts neben der Kirche wird abgerissen. Dort, wo die Fotos aufgenommen wurden, wird ein neuer Altenheimtrakt errichtet. (Stand 27.01.2023)