Wer bei Veranstaltungen an der St.-Dominikus-Kirche vorbeikommt, sieht es auf den ersten Blick: Wir zeigen Flagge! Direkt vor unserem historischen Kleinod weist dann eine großformatige, farbenfrohe Beachflag auf die Arbeit unseres Fördervereins hin – gut sichtbar, einladend und informativ.
Möglich wurde diese neue Form der Öffentlichkeitsarbeit durch die Unterstützung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE). Dafür sagen wir von Herzen Danke!
Sichtbar machen, was uns bewegt
Als Förderverein St. Dominikus-Kirche Kaufbeuren e.V. setzen wir uns mit großem ehrenamtlichem Engagement dafür ein, die Kirche als historischen und kulturellen Ort zu erhalten und zu beleben.
Unter dem Leitgedanken „Kirche & Kultur“ schaffen wir Raum für:
· Konzerte
· Kulturveranstaltungen
· Führungen
· offene Gottesdienste
· und die kontinuierliche Instandhaltung des Gebäudes
Unsere neue Flagge bringt genau das auf den Punkt: Kunst. Kultur. Begegnung. Sie macht deutlich, wofür wir stehen – und lädt zugleich zum Mitmachen und Unterstützen ein.
Ehrenamt stärken – Engagement fördern
Die Förderung durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt hilft uns, unsere Arbeit professioneller sichtbar zu machen. Gerade für gemeinnützige Vereine ist eine gute Außendarstellung entscheidend:
Sie informiert Besucherinnen und Besucher,
sie macht auf Unterstützungsmöglichkeiten aufmerksam
und sie würdigt das Engagement der vielen Ehrenamtlichen, die hinter unseren Projekten stehen.
Mit dem integrierten QR-Code auf der Flagge können Interessierte nun ganz unkompliziert mehr über uns erfahren oder uns mit einer Spende oder Mitgliedschaft unterstützen.
Ein Zeichen für die Zukunft
Die St.-Dominikus-Kirche ist ein historisches Kleinod der Stadt Kaufbeuren. Damit sie auch künftig ein lebendiger Ort der Begegnung bleibt, braucht es Menschen, Ideen und Unterstützung.
Unsere neue Flagge ist deshalb mehr als nur ein Banner – sie ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass Engagement wirkt. Und dass wir gemeinsam viel bewegen können.
Unser Dank gilt der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt für diese wertvolle Unterstützung – und allen, die unsere Arbeit ideell oder finanziell begleiten.
Zeigen auch Sie Flagge – für Kunst, Kultur und Begegnung in St. Dominikus!
Werden Sie ein Teil unserer Unterstützer. -> Mitgliedsantrag online: https://www.st-dominikus-kf.de/weiteres/mitgliedsantrag-online/
Am 29. April 2026 um 19 Uhr wird die Dominikuskirche Kaufbeuren zum Ort eines ungewöhnlichen Konzerterlebnisses. Der slowenische Geiger Miha Pogačnik ist mit einem Gesprächskonzert zu Gast. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.
Ein Abend mit Miha Pogačnik folgt keiner traditionellen Konzertlogik. Musik wird nicht nur gespielt, sondern entwickelt sich im Moment. Klang, Stille und Reflexion greifen ineinander. Das Publikum ist nicht passiv, sondern Teil eines offenen Prozesses.
Pogačnik beschreibt diesen Ansatz als Weg von der reinen Aufführung hin zu einer Erfahrung, in der Musik Erkenntnis ermöglicht. Der Fokus liegt nicht auf Perfektion, sondern auf dem Entstehen von Bedeutung im Augenblick.
Geboren 1949 in Kranj, erhielt Pogačnik früh eine klassische Ausbildung und studierte unter anderem bei Ozim, Rostal, Gingold, Szeryng. Eine internationale Konzertkarriere folgte.
Mit der Zeit verlagerte sich sein Interesse. Zentral wurde die Frage, was Musik gesellschaftlich und individuell bewirken kann. Daraus entwickelte er seinen Ansatz, Musik als „Urphänomen“ zu erforschen und als Transformationsprozess zu vermitteln.
Heute ist er international als Kulturbotschafter tätig und arbeitet an der Schnittstelle von Kunst, Gesellschaft und Bewusstsein.
musikalische Motive entstehen spontan
Pogačnik unterbricht, reflektiert, entwickelt weiter
visuelle Elemente und Dialoge entstehen im Raum
das Publikum wird aktiv in Wahrnehmung und Deutung einbezogen
Bezüge zu Komponisten wie Johann Sebastian Bach dienen dabei als Ausgangspunkt für die Erforschung musikalischer Prozesse.
Pogačnik initiierte zahlreiche Projekte:
internationale Kulturbewegung „IDRIART“
künstlerische Arbeit in Krisenregionen
Programme für Führungskräfte in Wirtschaft und Politik
Kultur-Diplomatie für Slowenien
Langzeitprojekt „Bach-Marathon in 100 Kathedralen“
Sein zentrales Motiv: Kunst als aktiver Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung.
Das Ziel ist keine fertige Antwort. Eher ein veränderter Blick. Besucher berichten von gesteigerter Wahrnehmung, innerer Bewegung und einem erweiterten Verständnis von Musik.
Was: Gesprächskonzert mit Miha Pogačnik
Wann: 29. April 2026, 19:00 Uhr
Eintritt: frei, Spenden erbeten
Anmeldung: [email protected]
Weitere Informationen:
Am 17. April 2026 wird die Dominikuskirche Kaufbeuren zu einem Ort des stillen Erinnerns. Der Förderverein der Kunst- und Kulturkirche lädt um 19 Uhr zu einer Stunde ein, die dem kürzlich verstorbenen Schauspieler Peter Pius Irl gewidmet ist.
Im Zentrum des Abends steht die Verbindung von Musik und Wort. Das Ensemble DuoVoice2 – Theresa Steinbach und Jakob Rattinger – gestaltet gemeinsam mit Albin Wirbel ein Programm, das Vokalmusik und Orgelklänge mit ausgewählten Texten von Peter Pius Irl verknüpft. So entstehen dichte Erinnerungsräume, die sowohl die künstlerische als auch die menschliche Seite IrIs würdigen.
Der Termin ist bewusst gewählt: Der 02. Mai markiert den Jahrestag seines letzten Konzertbesuchs im Jahr 2025 – ebenfalls in der Dominikuskirche. Dieser Bezug verleiht der Veranstaltung eine zusätzliche Tiefe. Besonders prägend war in seinen letzten Lebensjahren die enge Zusammenarbeit mit Jakob Rattinger, die sich auch im Programm widerspiegelt.
Diese Stunde versteht sich nicht als klassisches Konzert, sondern als ruhiger, reflektierender Raum. Musik und Texte treten in einen Dialog, der sowohl besinnlich als auch stellenweise von feinem Humor getragen ist. Es entsteht eine Atmosphäre, die zum Innehalten einlädt und Erinnerung bewusst erfahrbar macht.
Infos kompakt
Ein außergewöhnliches Debüt erlebten die Besucher der gut besetzten Dominikuskirche: Der Klangkünstler Ralf Sobolla entführte sein Publikum rund 70 Minuten lang in eine immersive Welt aus Klang, Licht und Farbe.
Mut zum Experiment
Der Künstler und der Förderverein der Dominikuskirche bewiesen Mut, ein solch experimentelles Format in Kaufbeuren anzubieten. „Musik ist der Raum zwischen den Noten", zitierte der Vorsitzende des Fördervereins in seiner Begrüßung den Komponisten Claude Debussy – ein Gedanke, der den Abend treffend beschrieb.
Instrumente, die den Körper zum Klang machen
Im Mittelpunkt der Performance stand das SOMA TERRA, ein berührungssensitives Instrument ohne Tastatur. Seine Sensoren reagieren ausschließlich auf lebendige Haut: Durch Anschlagen, Streichen und rhythmische Bewegungen entstehen elektrische Impulse, die Sobolla in variantenreiche Klangtexturen verwandelte. Aus dem Synthesizer drangen sphärische Klänge – ein Ächzen, Stöhnen und Jubeln, das die Zuhörer in Bann zog.
Besonders überzeugen konnte die Handpan, ein akustisches Instrument, das an diesem Abend über Magnetmikrofone mit elektronischen Effekten verbunden war. Die dabei entstehenden Klangschichtungen luden zum Träumen ein und führten zur Ruhe.
Klang wird sichtbar
Eine weitere Besonderheit: Ein Visual Synthesizer übersetzte die Klänge in Echtzeit in bewegte Farben und Formen. So verschmolzen Hören und Sehen zu einem Gesamterlebnis, das den Kirchenraum auf eindrucksvolle Weise erfüllte.
Fazit
Ralf Sobollas Auftrittsdebüt in Kaufbeuren zeigte, dass experimentelle Klangkunst auch abseits der Metropolen ihr Publikum findet. Eine sinnlich-intensive Alternative zur klassischen Konzertform – und ein Abend, der noch lange nachklingen dürfte.
Der Künstler unterstützte mit seinem Engagement zugleich die Arbeit des Fördervereins der Dominikuskirche.
Ralf Sobolla öffnet mit seiner Live-Performance neue Klangräume jenseits gewohnter Hörmuster. Im Zentrum steht das SOMA TERRA, ein berührungssensitives Instrument ohne Tastatur, dessen Sensoren ausschließlich auf lebendige Haut reagieren. Klang entsteht durch körperliche Impulse – Anschlagen, Streichen, rhythmische Bewegungen werden unmittelbar zu organisch wachsenden Texturen.
Ergänzt wird dieses elektronische Instrumentarium durch die Handpan, die über Magnetmikrofone mit Effekten und Loops verbunden ist. So entstehen vielschichtige Klangflächen zwischen archaischer Resonanz und experimenteller Live-Elektronik.
Die Performance bleibt nicht rein akustisch: Ein Visual Synthesizer übersetzt die entstehenden Sounds in Echtzeit in bewegte Farben und Formen. Musik und Bild verschmelzen zu einer immersiven, audiovisuellen Erfahrung, die traditionelle Konzertformate bewusst hinter sich lässt und das Publikum in ein sinnlich-intensives Klanggeschehen eintauchen lässt.
Fr, 20.03.2026 - 19 Uhr
Eintritt frei - Spenden erbeten.
Der Chor bona vox lädt Menschen aus allen Generationen und Kulturen ein gemeinsam des Friedens zu gedenken und ein Zeichen für eine friedvolle Zukunft zu setzen. Die Kraft der Musik und des Miteinanders: Gemeinsam musizieren bringt Menschen aus allen Kulturen und Generationen zusammen. Dank, Einheit und Hoffnung als Grundausrichtung: setzen einen neuen Fokus des Zusammenhalts und machen Mut, sich für die noch offenen Herausforderungen zu engagieren.
Sonntag, 01.03.2026 – 16 Uhr.
Eintritt frei – Spenden erbeten.
Am Dienstag, 20.01.2026, fand beim Chor bona vox ein Chorcoaching mit der Stimmbildnerin Helen van Almsick statt.
Gleich zu Beginn wurde klar: Stimmbildung ist immer mehr als Sprechen. Nicht lauter, nicht kräftiger, sondern bewusster. Dieses „Mehr“ zeigte sich vor allem in der Frage, wie jede einzelne Stimme unter ihren eigenen Voraussetzungen gut klingen kann. Es ging nicht um richtig oder falsch, sondern um passend.
Immer wieder wurde an den drei Grundpfeilern der Stimme gearbeitet: Die Atmung wurde nicht allein als Kraftquelle definiert, sondern als bewusst dosierter Luftstrom. Artikulation wurde nicht als „deutlich machen“ erklärt, sondern als klangformendes Werkzeug. Und Haltung zeigte sich nicht als starres Aufrichten, sondern als bewegliches Gleichgewicht, das der Stimme Raum gibt.
Ein weiteres Thema war Unsicherheit. Beim Singen, so die klare Aussage, sind wir die meiste Zeit unsicher – besonders in unbekannten Lagen oder exponierten Momenten. Anstatt diese Unsicherheit zu bekämpfen, sollten wir sie überlisten: so tun, als ob. Der Körper folgt oft schneller einer Klangvorstellung als bewussten Korrekturen.
Besonders einprägsam war das Bild einer aufgerichteten Acht, bei der beide Kreise unterschiedliche Klangräume sind und die Stimmbänder der Kreuzungspunkt zwischen beiden: unten der Körper mit Atmung und Stütze, oben der Mund- und Rachenraum. Wenn einer dieser Räume dominiert, gerät der Klang aus dem Gleichgewicht. Die Aufgabe war klar und gleichzeitig herausfordernd: beide Räume übereinander halten und beide offen lassen – getragen von einer wachen, dynamischen Haltung.
Diese Stimmbildungseinheit zeigte, was chorische Stimmbildung leisten kann: Sie macht Stimmen nicht gleich, sondern verbindet sie über gemeinsame Prinzipien. Am Ende klang der Chor nicht „fertig“, aber freier, wacher und koordinierter – und genau das machte den Abend so eindrücklich.
Einleitung:
Am Alten- und Pflegeheim der Hospitalstiftung in Kaufbeuren entsteht aktuell ein großer Neubau direkt neben der Dominikuskirche. Der langgestreckte Anbau erweitert das Heim maßgeblich und setzt
moderne Standards für Pflege, Technik und Aufenthaltsqualität um. Doch was verbirgt sich hinter der neuen Fassade, und welche Verbesserungen bringt das Projekt für Bewohner und Personal?
Was wird gebaut? Die Fakten im Überblick
Der Neubau ist ein zentraler Schritt für die Weiterentwicklung des Pflegeheims. Die wichtigsten Merkmale:
Nicht nur die Gebäudehülle zählt, entscheidend ist, wie die Räume genutzt werden, um Alltag und Arbeit im Heim nachhaltig zu verbessern.
Funktionen des Neubaus: Was kommt wohin?
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Bereich im Neubau |
Nutzen |
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Neue Wäscherei |
Wäsche der Bewohner kann direkt vor Ort gewaschen werden. |
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Heizzentrale |
Versorgt das gesamte Heim zuverlässig mit Wärme. |
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Personalumkleiden |
Eigene Räume für das Pflegepersonal zum Umziehen. |
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Pflegeplätze |
Moderne Wohn- und Pflegeräume auf Erdgeschoss und zwei Obergeschossen. |
Baufortschritt: Wo stehen wir jetzt? (Januar 2026)
Die Arbeiten laufen zügig, wesentliche Meilensteine sind bereits erreicht:
Nächste Schritte und Zeitplan
Das Ziel: Mehr als nur ein Neubau
Der langfristige Nutzen des Projekts geht über den reinen Neubau hinaus. Durch den Abriss des alten Bauteils E entsteht im Herzen des Geländes eine großzügige Freifläche. Nach denkmalgerechten
Plänen wird sie hochwertig gestaltet, um Aufenthalts- und Lebensqualität für Bewohnerinnen und Bewohner deutlich zu erhöhen.
Der Ausbau der Hospitalstiftung verbindet moderne Pflegeinfrastruktur mit einem zukunftsweisenden Freiraumkonzept und stärkt das Heim als zentrale Institution für Lebensqualität und Gemeinschaft in Kaufbeuren.
Am Dienstag, den 16. Dezember 2025, um 20 Uhr laden wir zu einem besonderen musikalischen Abend in die Dominikus-Kirche Kaufbeuren ein. Der Chor bona vox gestaltet ein Konzert zum Mitsingen, das bewusst auf Besinnung, zeitgenössische Lieder und inhaltliche Tiefe setzt.
Im Zentrum stehen alte und neue Advents- und Weihnachtslieder, ergänzt durch ausgewählte Texte. Es handelt sich ausdrücklich nicht um ein alpenländisches Weihnachtskonzert, sondern um einen ruhigen, reflektierenden Abend, der Raum für Innehalten in der oft hektischen Vorweihnachtszeit eröffnet. Moderne Kompositionen treffen auf vertraute Motive und schlagen eine Brücke zwischen Tradition und Gegenwart.
Der Eintritt ist frei. Spenden zur Förderung der musikalischen Arbeit sind am Ausgang willkommen.
Einladung | jährliche Mitgliederversammlung 2025
Sehr geehrte Mitglieder des Fördervereins St. Dominikus-Kirche,
hiermit möchten wir Sie gemäß § 8 unserer Satzung herzlich zu unserer jährlichen Mitgliederversammlung einladen. Diese findet statt am
Donnerstag, 11. Dezember, 20.00 Uhr in St. Dominikus.
Falls es an dem Abend deutliche Minusgrade hat, können wir in den Saal des Altenheims gehen. Die Tagesordnungspunkte für unsere jährliche Mitgliederversammlung sind:
1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Protokoll der letzten Mitgliederversammlung
3. Bericht des Vorstands
4. Kassenbericht
5. Bericht des Kassenprüfers
6. Entlastung des Vorstands
7. Genehmigung des vom Vorstand vorzulegenden Haushaltsvoranschlags für das kommende Geschäftsjahr
8. Bestätigung der Beiträge für das laufende Geschäftsjahr
9. Beschlussfassung über vorliegende Anträge
10. Verschiedenes
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
Anträge und zusätzliche Tagesordnungspunkte bitte möglichst bis 27.11.2025 an Albin Wirbel senden. Satzungsgemäß sind sie bis zwei Wochen vor der Sitzung schriftlich dem Vorstand (1.Vorsitzender per Telefon, E-Mail oder Post) zu übermitteln.
Die Menschen, die sich kürzlich im Kleinod Dominikuskirche in Kaufbeuren eingefunden hatten, erlebten eine ukrainische Botschaft der sanften Klänge. Den beiden Banduraspielerinnen aus Kiew gelang es, die Besucher in der gut gefüllten Kirche in eine friedliche Zeit, des momentan so gerüttelten Landes, zu versetzen.
Einen besonderen Akzent setzte das Ensemble „Beriska“ aus Kiew, das aus dem traditionellen ukrainischen Repertoire geistliche Lieder, Volkslieder mit Texten von berühmten ukrainischen Dichtern und Melodien auf typischen Instrumenten des Landes darbot. Auch die berühmten Kosakenballaden aus der alten Ukraine, die nicht nur schwermütig klingen, sondern auch mitreißen können, wurden in Begleitung von Banduras vorgetragen. Mit dieser Musik wurde ein Einblick in die ukrainischen Seele – die Tiefe, die Wärme, die Zärtlichkeit und die Heimatliebe – vermittelt.
Die Bandura ist ein altes ukrainisches Saiteninstrument, mit 65 bis 70 Saiten erzeugt sie eine besonders breite Palette von Musikklängen und wird oft ein kleines Orchester genannt.
Die Damen des Ensembles sind professionelle Musikerinnen der Kiewer und Lemberger Musikakademie und Mitglieder der freien Kiewer und Lemberger Musikvereinigung sowie Philharmonie in Tschernihiw. Auf ihrer Reise durch Europa war Kaufbeuren das erste Ziel, das die Gruppe mit ihrer deutschsprachigen Begleiterin in 53 Stunden erreichte. Ein lohnenswertes Ziel.
Text und Bilder: Jürgen Wischhöfer
Das Ensemble BERISKA lädt ein zur „Bandura-Abendmusik für den Frieden in der Welt“ – einem besonderen Konzertprogramm mit geistlichen Gesängen, ukrainischen Volksliedern und Kosakenballaden, berührend interpretiert mit dem einzigartigen ukrainischen Nationalinstrument Bandura.
Das Ensemble gastiert im Herbst in verschiedenen Städten Süddeutschlands und der Schweiz und macht am 30. Oktober 2025 Rahmen seiner Tournee auch in St. Dominikus, Kaufbeuren Station.
Die Bandura, ein seltenes Saiteninstrument mit 65 bis 70 Saiten, erzeugt einen Klang von erstaunlicher Tiefe und Transparenz, der der keltischen Harfe ähnelt. Sie wird oft als „kleines Orchester“ bezeichnet und hat ihren Ursprung in der Ukraine, wo sie bis heute als Symbol kultureller Identität und musikalischer Poesie gilt.
Das rund einstündige Konzertprogramm umfasst:
Die Beiträge werden auf Deutsch moderiert und erklärt.
Diese Abendmusik ist nicht nur ein Konzert, sondern zugleich ein stiller Aufruf zu Frieden, Würde und Menschlichkeit – getragen von der Wärme und Tiefe ukrainischer Klangkunst.
Datum und Uhrzeit: Do, 30.10.2025, 19 Uhr
Eintritt frei – Spenden erbeten
Am 14. Oktober 2025 tauchten die Mitglieder des Chores bona vox in die innere Welt der Musik – voller Energie und Inspiration!
Highlights des Abend-Workshops waren:
Innerer musikalischer Sinn: Musik emotional fühlen und verstehen.
Zuhören: Aktives, konzentriertes Hören von Melodie, Harmonie und Rhythmus.
Reaktionen: Improvisation und musikalische Interaktion trainieren.
Kreativität: Eigene Ideen entwickeln und umsetzen.
Bewusstes Hören: Musik bewusst erleben und genießen.
Teilnehmerstimmen: Begeistert berichteten alle von neuen Perspektiven, gesteigerter Sensibilität fürs Hören und Spaß an der kreativen Umsetzung. Der Workshop war ein voller Erfolg und ein inspirierender Schritt in die Tiefe des musikalischen Ausdrucks.
Weitere Links zu Dinesh:
https://galleryoftones.com/pi/dinesh-mishra/
https://www.gewandhausorchester.de/choere/gewandhauskinderchor/
https://www.youtube.com/watch?v=oAT6820hjRQ
Um 19 Uhr startet in St.Dominikus und gleichzeitig überall in Deutschland ein offenes Singen und Musizieren einer Auswahl passender, allgemein bekannter Lieder, die von Chören und Musikensembles angeleitet werden. Die Teilnahme ist für alle zugänglich und kostenlos.
Das gemeinsame Singen & Klingen mit Chören, Musikgruppen, Kirchen, Vereinen und Verbänden ist ein dezentraler, aber verbindender Moment im ganzen Land.
Yehudi Menuhin formulierte: "Wenn einer aus seiner Seele singt, heilt er zugleich seine innere Welt. Wenn alle aus ihrer Seele singen und eins sind in der Musik, heilen sie zugleich auch die äußere Welt.“ Das gilt gerade heute und gerade auch am Tag der Deutschen Einheit.
Der Chor bona vox lädt Menschen aus allen Generationen und Kulturen ein gemeinsam im ganzen Land am Tag der Deutschen Einheit des Friedens zu gedenken und ein Zeichen für eine friedvolle Zukunft zu setzen. Die Kraft der Musik und des Miteinanders – gerade heute: Gemeinsam musizieren bringt Menschen aus allen Kulturen und Generationen zusammen. Dank, Einheit und Hoffnung als Grundausrichtung: setzen einen neuen Fokus des Zusammenhalts und machen Mut, sich für die noch offenen Herausforderungen zu engagieren.
Der Eintritt ist frei - um Spenden wird gebeten
Ein besonderer musikalischer Abend erwartet die Besucherinnen und Besucher in der Kirche St. Dominikus: Das Celloensemble „Viersaitig“ lädt unter der Leitung von Magdalena Simm, Cellistin und Musikpädagogin, zu einem abwechslungsreichen Konzert ein.
Auf dem Programm steht ein bunter Streifzug durch die Musikgeschichte – von klangprächtigem Barock über elegante Klassik bis hin zur gefühlvollen Romantik. Zu hören sind Originalwerke unter anderem von Bach, Corrette, Vivaldi, Händel, Mozart und Chopin.
Das Ensemble „Viersaitig“ besteht aus jungen, fortgeschrittenen Cellistinnen und Cellisten, die seit vielen Jahren gemeinsam musizieren. Ihre außergewöhnliche, rein mit Violoncelli besetzte Formation eröffnet eine faszinierende Klangwelt: voller Tiefe, Wärme und rhythmischer Lebendigkeit.
Freuen Sie sich auf ein Konzert voller Ausdruck, Spielfreude und musikalischer Raffinesse – dargeboten von einer neuen Generation leidenschaftlicher Musikerinnen und Musiker.
Der Eintritt ist frei – Spenden sind herzlich willkommen.
Am Dominikustag (8.8.2025) stellte der Vorsitzende des Fördervereins St. Dominikus-Kirche, Albin Wirbel, inmitten der historischen Mauern das neue Buch „Die Kaufbeurer Dominikus-Kirche – Von der Leprosenpflege zur Kulturkirche“ vor.
Rund 30 Gäste – darunter auch Vertreter der lokalen Presse – erlebten eine atmosphärische und zugleich informative Präsentation. Dass die Veranstaltung in der Kirche selbst stattfand, verlieh dem Abend eine besondere Intensität. „Wer über die Dominikus-Kirche spricht, muss in ihr stehen – denn dieser Raum erzählt seine Geschichte selbst“, betonte Wirbel zu Beginn.
In einem lebendigen Rundgang durch die Jahrhunderte machte er die wechselvolle Bau- und Nutzungsgeschichte der Kirche anschaulich. Vom romanischen Mauerwerk über gotische und barocke Umbauten bis hin zu den Fresken von Florian Bosch nach dem Ersten Weltkrieg spannte sich der Bogen. Besonders aufmerksam lauschte das Publikum den Erläuterungen zu den Stifterwappen am Hochaltar, die nicht nur dekorativ sind, sondern von Menschen erzählen, „die vor über 300 Jahren Verantwortung für unsere Kirche übernommen haben“.
Ein Höhepunkt war die Beschreibung der Fresken, in denen Bosch Kaufbeurer Bürger als Modelle verewigte. „Wer hier in die Gesichter der Fresken schaut, blickt in die Gesichter unserer Stadtgeschichte“, so Wirbel.
Neben der historischen Darstellung hob der Fördervereinsvorsitzende auch die aktuelle Bedeutung der Kirche hervor: als Ort für Konzerte, Lesungen, ökumenische Gottesdienste und interkulturelle Begegnungen. „Die Dominikus-Kirche ist heute ein Haus der offenen Türen – für die Kunst, den Glauben und die Begegnung“, sagte er.
Im Anschluss an den Vortrag nutzten viele Gäste die Gelegenheit, das Buch zu erwerben und vom Autor signieren zu lassen. Bei einem stillen Rundgang durch den Kirchenraum entdeckten manche noch bisher verborgene Details.
Mit dem Buch möchte der Förderverein ein Stück Stadtgeschichte bewahren – und zugleich den Blick für die lebendige Gegenwart der Dominikus-Kirche schärfen.
Der Kirchenführer, verfasst von Albin Wirbel, dem Vorsitzenden des Fördervereins, bietet auf anschauliche Weise Einblicke in die Geschichte, Kunstwerke und architektonischen Besonderheiten der Kirche. Besucherinnen und Besucher erwartet an diesem Abend eine lebendige Präsentation, bei der Albin Wirbel selbst ausgewählte Inhalte des neuen Werks vorstellt und Hintergründe zu bedeutenden Details der Kirche erläutert.
Die Kirche St. Dominikus ist ein Kleinod sakraler Baukunst in Kaufbeuren und birgt zahlreiche kunsthistorische Schätze, die nicht nur für Gläubige, sondern auch für Kulturinteressierte von großem Wert sind. Mit dem neuen Kirchenführer wird dieses Erbe nun dauerhaft zugänglich gemacht – für Einheimische wie auch für Gäste der Stadt.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
Datum: Freitag, 08.08.2025
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Kirche St. Dominikus, Kaufbeuren
Am Dienstag, 29. Juli 2025, um 19:30 Uhr feiern wir rund um St. Dominikus unser erstes Sommerfest!
Im Verlauf dieses Jahres habe ich einen Kirchenführer geschrieben und ich freue mich unseren Vereinsmitgliedern ihr Freiexemplar ebenfalls an diesem Tag überreichen zu dürfen. Das war durch die großzügige Unterstützung der VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu möglich.
Die offizielle Buchveröffentlichung wird am Dominikustag, 08. August 2025 um 19 Uhr sein. Das Buch ist ab dann öffentlich erhältlich, der Verkaufspreis wird bei € 10 liegen.
Nach dem offiziellen Teil geht es ab ca. 20 Uhr in den geselligen über. Draußen sind Biertische und Pavillons aufgestellt und Mario Culinario Teatro-Food sorgt für gute und günstige Verpflegung. So kann das Sommerfest bei jedem Wetter stattfinden.
Albin Wirbel
Im Jahr 2025 jähren sich der 150. Geburtstag und der 60. Todestag von Albert Schweitzer, einem der bedeutendsten Denker und Musiker des 20. Jahrhunderts. Zu diesem Anlass wurde ein Gesprächskonzert konzipiert, das sowohl seine ethischen Ideen als auch seine musikalischen Beiträge in den Fokus rückt.
Das Konzert verbindet Texte von Albert Schweitzer mit ausgewählten Orgelwerken in einer dramaturgischen Abfolge. Schweitzers Gedanken zu Ethik und Menschlichkeit werden von Sprechern vorgetragen und durch erläuternde Einführungen ergänzt. Im Anschluss an die Texte folgen Orgelwerke, die eine musikalische Verbindung zu den Inhalten herstellen. Diese Kombination von Wort und Musik schafft ein vielseitiges Programm, das sowohl zum Nachdenken anregt als auch musikalisch bereichert.
Albert Schweitzer selbst formulierte treffend: „Die Musik und die Ethik haben etwas gemeinsam: Beide gehen sie über das bloß Verstandesmäßige hinaus und sprechen die Seele an.“ Dieses Konzert setzt diesen Gedanken auf besondere Weise um.
Künstlerwebsite:
www.AlbinWirbel.de
Hier das Buch zum Gedenkjahr und weiteren Impulsen zum kostenlosen Download:
https://sites.google.com/view/albertschweitzerswelt
Eintritt frei - Spenden erbeten
Am Fr, 09.05.2025 lädt die preisgekrönte Filmkomponistin Theresa Zaremba, bekannt für ihre innovative Musik und ihre Auszeichnung mit dem Musikförderpreis des Bezirks Schwaben, zu einem einzigartigen Konzert in die Kulturkirche St. Dominikus in Kaufbeuren ein. Zusammen mit dem Ensemble Kontai präsentiert sie ein atmosphärisches Programm, das die Grenzen zwischen Filmmusik und klassischer Konzertmusik auf faszinierende Weise verschwimmen lässt.
Zaremba, die mit ihren Kompositionen bereits zahlreiche Filmprojekte bereichert hat, führt das Publikum auf eine Reise zwischen den Welten der klassischen Musik und der filmischen Klangsprache. Ihre Werke spiegeln ein tiefes Gespür für Stille und subtile Klanglandschaften wider und schaffen so einen einzigartigen Sound, der berührt und gleichzeitig neue musikalische Horizonte eröffnet.
Die Veranstaltung verspricht ein Abend zu werden, der nicht nur Musikliebhaber, sondern auch alle, die das Zusammenspiel von Kunst, Licht und Klang schätzen, begeistern wird. Ein unvergessliches Erlebnis in einer atemberaubenden Atmosphäre – lassen Sie sich von Theresa Zaremba und dem Ensemble Kontai in die Welt der Musik entführen.
Eintritt frei - Spenden erbeten
Tauchen Sie ein in ein außergewöhnliches Klangerlebnis: Das DuoVoice² bringt Alte Musik in einer erfrischend modernen Art auf die Bühne. Theresa Steinbach, eine makellose Sopranistin, und Jakob Rattinger, ein Meister der Viola da Gamba, vereinen ihre einzigartigen Talente zu einem unvergesslichen Liederabend.
Mit einem Repertoire aus Renaissance- und Barockmusik aus Spanien, England, Deutschland und Italien erzählen sie Geschichten von Liebe, Leidenschaft und Lebensfreude. Die Klangfarben der menschlichen Stimme und der Viola da Gamba treten in einen faszinierenden Dialog – mal verspielt, mal melancholisch, mal feurig.
Erleben Sie ein Konzertprogramm voller Überraschungen, von Monteverdi bis Bach, das virtuos und charmant präsentiert wird. DuoVoice² schafft einen musikalischen Wettstreit, der Ihr Herz berührt und Ihre Sinne fesselt.
„Ich werde mit Vergnügen in Deinen Armen liegen“ – frech, verliebt und lebensfroh.
Ein Abend, wie Sie ihn garantiert noch nie erlebt haben.
Eintritt frei - Spenden erbeten
Der Chor bona vox lädt Menschen aus allen Generationen und Kulturen ein gemeinsam des Friedens zu gedenken und ein Zeichen für eine friedvolle Zukunft zu setzen. Die Kraft der Musik und des Miteinanders: Gemeinsam musizieren bringt Menschen aus allen Kulturen und Generationen zusammen. Dank, Einheit und Hoffnung als Grundausrichtung: setzen einen neuen Fokus des Zusammenhalts und machen Mut, sich für die noch offenen Herausforderungen zu engagieren.
Sonntag, 30.03.2025 – 16 Uhr.
Eintritt frei – Spenden erbeten.

Am Donnerstag, den 5. Dezember 2024, versammelten sich die Mitglieder des Fördervereins Dominikus e.V. zur Jahreshauptversammlung. Unter der Leitung von Albin Wirbel bot der Abend einen umfassenden Rückblick auf die Aktivitäten und Projekte des vergangenen Jahres sowie einen Ausblick auf die kommenden Herausforderungen und Vorhaben.
Ein bewegtes Vereinsjahr
Das Jahr 2024 war geprägt von bemerkenswerten Höhepunkten und wichtigen Fortschritten:
Finanzlage und Kulturprogramm 2025
Kassenwart Thomas Glüder präsentierte den Kassenbericht, der eine solide finanzielle Grundlage aufzeigte. Besonders erfreulich ist der erneute Zuschuss der Stiftungsaufsicht für besondere Konzerte im Jahr 2025. Geplant werden können somit unter anderem ein Barockkonzert, ein Schweitzer-Gedenkkonzert und ein Konzert mit Neuer Musik. Die vorhandenen Rücklagen sichern zudem die laufenden Instandhaltungskosten.
Herausforderungen und Ausblick
Trotz der positiven Bilanz stehen weiterhin wichtige Aufgaben an: Die fachgerechte Renovierung des Innen- und Außenputzes, die Reinigung des Kirchturms sowie Wartungsarbeiten an Stromleitungen und Heizung erfordern langfristige Planung und weitere finanzielle Mittel.
Die Mitglieder stimmten für unveränderte Beiträge und wählten Zoltan Scherer einstimmig als neuen Kassierer. Für seine langjährige Tätigkeit im Vorstand wurde Thomas Glüder herzlich gedankt.
Der Förderverein Dominikus e.V. blickt mit Zuversicht und Tatkraft auf das Jahr 2025 und freut sich auf die kommenden weiteren Projekte.